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„Eine lebendige Stadt braucht freie Händler und Gastronomen“

FDP gegen Pläne zur Verschärfung der Sondernutzungsrechte in Trier

Trier, 27.03.2014: Der Trierer FDP-Kreisvorsitzende Tobias Schneider reagiert verärgert auf die bekannt gewordenen Planungen der Stadtverwaltung zur Verschärfung der Sondernutzungssatzung in der Trierer Innenstadt. „Es kann nicht sein, dass mit dem Argument das Stadtbild verbessern zu wollen, ausgerechnet diejenigen angegangen werden, die in erster Linie zu einer lebendigen und damit attraktiven Innenstadt beitragen, nämlich die Händler und Gastronomen.“

Laut einem Bericht des Trierischen Volksfreundes will die Stadtverwaltung u.a. die Flächen für Außengastronomie zum Teil erheblich verkleinern, außerdem sollen sogenannte Kundenstopper aus der Innenstadt verbannt werden. „Trier lebt von Touristen und Besuchern aus der Region. Was kann es also besseres für unsere Stadt geben, als volle Restaurants und umsatzstarken Einzelhandel? Eine Debatte über die richtige Farbe von Schirmen ist geradezu lächerlich. Hier ist generell eher mehr Freiheit als mehr Regulierung gefragt. Die FDP wird bei solchen zerstörerischen Vorhaben nicht mitmachen.“ ergänzt Schneider.

Mit Katharina Haßler hat die FDP zudem auf Platz drei ihrer Stadtratsliste eine Kandidatin, die seit vielen Jahren mit der Trierer Gastronomie verbunden ist. “ Ich kann nicht nachvollziehen, wieso die Verwaltung ohne vorherige Diskussion mit den Trierer Gastronomen solch einen Vorstoß machen möchte, der besonders die Existenzsicherung kleinerer Betriebe gefährdet, die auf jeden Tisch und Stuhl im Außenbereich zur Umsatzgenerierung angewiesen sind. Hierüber scheint man sich im Rathaus wohl nicht ausreichend bewusst zu sein. Außerdem erschließt sich mir nicht, wie durch Verkleinerung der Außenbereiche der Blick auf die „Architektur“ verbessert werden sollte. Die Stadt wird keinesfalls attraktiver, wenn zum Verweilen einladende Außenbereiche verkleinert werden. Ich hoffe sehr, dass die Verwaltung hier ihre Planungen nochmal überdenkt.“ so Haßler abschließend.

2014-03-27T14:09:49+00:00 27. März 2014|Allgemein, Pressemitteilungen|0 Comments

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