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Theater: „Gewohnte Denkmuster ablegen und neue Wege gehen“

Trierer FDP legt Thesenpapier zum Theaterneubau vor

Der Kreisvorstand der FDP Trier-Stadt hat auf seiner Sitzung am Mittwoch in einer angeregten Debatte über die Zukunft des Trierer Theaters diskutiert. Grundlage hierfür war ein Thesenpapier, dass von Stadtratsmitglied Martin Neuffer verfasst und vom Vorstand beschlossen wurde.

“Wenn wir ein Theater wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt begeistert und das zukünftig nicht mehr hauptsächlich über die Schulden, die es verursacht,  wahrgenommen wird, dann müssen wir bereit sein gewohnte Denkmuster hinter uns zu lassen und auch neue Wege zu gehen.” erläutert Tobias Schneider, Kreis- und Fraktionsvorsitzender der Trierer FDP. „Aus diesem Grund möchten wir unsere Thesen in den aktuellen Diskussionsprozess einbringen und so dazu beitragen, über einen Theaterneubau auch abseits von Zahlenspielen und populistischen Forderungen zu sprechen.“

Das beschlossene Papier sieht vor, einen Neubau des Ohnehin stark sanierungsbedürftigen Theaters anzustreben. „Der Theaterneubau“ so Schneider „ist eine Investition in die Zukunft der Stadt, er bildet die Grundlage dafür, dass in Trier künftig, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, attraktives Theater für alle Triererinnen und Trierer angeboten werden kann.“ Dabei setzen die freien Demokraten ein besonderes Augenmerk auf die effiziente Auslastung des Neubaus, sowie die Nutzung von Synergien und bislang noch nicht genutzten Potenzialen. Vorstellbar sei es die chronisch schlecht ausgelastete Sparte Schauspiel in ein zweites, ein „kleines“ Haus auszulagern, um eine maximale Auslastung der beiden Häuser über alle Sparten zu ermöglichen.

Ratsmitglied Martin Neuffer erläutert weiter, dass zu prüfen sei, „ob zwei Häuser bei gemeinsamer Nutzung der Infrastruktur im Endeffekt kostenneutral oder gar wirtschaftlicher wären. Eine solche Lösung würde den Theaterbetrieb effizienter machen. Vor allem das neue große Haus könnte von einer Stärkung des Gastspielbetriebes sowie einer möglichen Verlagerung des Bühnenbetriebes der Europahalle in das neue Haus gewinnbringend in jeder Hinsicht profitieren.“

Das Thesenpapier können Sie Hier herunterladen: 5 Thesen zum Theater

2015-03-13T18:46:43+00:00 13. März 2015|Allgemein, Pressemitteilungen|0 Comments

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