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Verantwortungslose Verantwortungsgemeinschaft

FDP spricht sich erneut für eine Aufgabe des Standortes der Egbert-Schule aus

Seit Jahren debattiert der Stadtrat über die Zukunft der Egbert-Schule, die nach den Wünschen der schwarz-grünen Verantwortungsgemeinschaft nun für rund drei Millionen Euro saniert werden soll. Die Freien Demokraten kritisieren das Vorhaben scharf, denn die Liberalen sehen kostengünstigere Alternativen. „Eine Verteilung der weniger werdenden Schüler aus Egbert auf die Grundschulen Olewig und Ambrosius sowie auf das derzeitig als Ausweichquartier genutzte Gebäude in Kürenz wäre möglich. Schwarz-Grün handelt mit dem Beharren auf Erhalt des Standortes in höchstem Maße verantwortungslos und macht deutlich, dass mal wieder Klientelinteressen im Zweifelsfall wichtiger sind als das Wohl der Stadt. Dem grün-dominierten Ortsbezirk wird hier ein millionenschweres Geschenk gemacht, dass jenseits aller politischen Vernunft liegt“, kritisiert der Trierer Partei- und Fraktionschef Tobias Schneider.

„Mit der Sanierung der Schule würde zudem ein Präzedenzfall geschaffen, der auf lange Sicht den Schulfrieden in Trier belasten würde: Sobald die nächste Grundschule vor der Frage einer teuren Sanierung oder der Schließung steht, wäre eine Absage im höchsten Maße unfair, weitere Sanierungen in Millionenhöhe kann die Stadt sich allerdings nicht leisten.“ so Schneider.

„Weiterhin wäre eine Bebauung des Areals, welches unmittelbar an die UNESCO-Welterbestätte Amphitheater grenzt, zum Zwecke der Finanzierung der Sanierung, ein schwerer städtebaulicher Fehler und daher vollkommen verantwortungs- und perspektivlos. Der Wunsch nach Erhalt einer Schule mit schrumpfenden Schülerzahlen darf nicht dazu führen, dass wir die Zukunft unserer Stadt aus dem Blick verlieren und uns daran versündigen“, schließt Schneider.

2016-04-15T10:19:54+00:00 15. April 2016|Fraktion, Pressemitteilungen|0 Comments

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