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Neue Hauptfeuerwache

Die ersten Untersuchungen an der Spitzmühle als präferierter Standort einer neuen Hauptfeuerwache haben gezeigt, dass der Stadt Trier die Kosten für die Standortanalyse davonlaufen könnten. Es ist daher nur konsequent und richtig, die Reißleine zu ziehen und von weiteren Untersuchungen dort abzusehen. Wir Freien Demokraten bedauern diese Entwicklung sehr, da wir schon früh den Empfehlungen der Berufsfeuerwehr gefolgt sind, welche diesen Standort aus feuerwehrtechnischer Sicht, als den geeignetsten der 3 Standortoptionen eingestuft hatte.

Die enorme Kostensteigerung der Standortanalyse an der Spitzmühle war zunächst nicht absehbar. In mehreren Ausschusssitzungen wurde den Mitgliedern von Seiten der Verwaltung suggeriert, dass sich der Aufwand für die Probebohrungen an der Spitzmühle finanziell und zeitlich im Rahmen halten würde. Auch wurde nicht klar dargestellt, dass eine Auslagerung von Gerät und Personal der Feuerwehr an den Standort BKSZ in Ehrang möglich wäre, um das Gelände des alten Polizeipräsidiums als neuen Standort nutzen zu können, obwohl dieses nach Einschätzung der Feuerwehr eigentlich zu klein für deren Raumbedürfnisse sei.

Für manch einen ist es jetzt verführerisch den mahnenden Finger zu heben mit der Aussage „Haben wir es doch gleich gewusst!“, doch drängte sich in der Vergangenheit der Verdacht auf, dass das Widerstreben gegen den Standort Spitzmühle nicht (nur) aus finanziellen Sorgen resultierte. Es war trotz der hohen Ausgaben dennoch richtig, die Standortanalyse dort durchzuführen, denn die Stadt Trier ist es der Feuerwehr schuldig, alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit das Projekt „Neue Hauptfeuerwache“ nach vielen Jahren Diskussion endlich vorangeht.

Katharina Haßler, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

2016-06-20T12:00:57+02:00 20. Juni 2016|Fraktion, Rathauszeitung|0 Comments

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