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Quo vadis Hauptfeuerwache?

Die never ending Story der Standortfindung der Hauptfeuerwache ist zum Haare raufen. So viele Jahre sind bereits ins Land gegangen, ohne dass eine abschließende Entscheidung zu diesem wichtigen Thema getroffen wurde.

Das ist zum einen das Versäumnis von uns Kommunalpolitikern, weil wir uns aufgrund verschiedener politischer Interessen nicht auf einen neuen Standort einigen können. Zum anderen ist es das Versäumnis des betreffenden Dezernats, welches scheinbar nicht konsequent genug die Vorgänge vorantreiben kann, die zu einer Entscheidung führen könnten.

Nachdem der Standort an der Spitzmühle wegen der negativen Grabungsergebnisse ausschied, fokussierte man sich auf den Standort Polizeiwache. Der Dezernatsausschuss ging davon aus, dass schon im letzten Jahr entsprechende Untersuchungen an beiden Standorten stattfanden und die Verhandlungen mit dem Land über den Kauf des Polizeigeländes parallel dazu erfolgten. Wir erwarteten, diesen Winter genug Daten und Gutachten zum Standort Polizeipräsidium zu bekommen um eine baldige Entscheidung treffen zu könnten. Leider wurde der Ausschuss in den vergangenen Monaten über den Status der Gespräche mit dem Land nicht in Kenntnis gesetzt. Wurden also überhaupt in vergangener Zeit Verhandlungen geführt?

Das Thema Feuerwehr trat offensichtlich hinter das aufregende Thema Theater zurück, obwohl das Problem Feuerwache an Aktualität und Dringlichkeit nicht verloren hat. Im Gegenteil – je länger sich die Standortfindung herauszögert, desto maroder wird das alte Gebäude am Barbaraufer und die Arbeitsbedingungen dort unerträglich.

Die FDP-Fraktion warnt davor dieses Problem zu vernachlässigen, nur weil die Feuerwehr-Lobby in der Öffentlichkeit weniger Druck macht als andere Interessengruppen in unserer Stadt.

Katharina Haßler, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

2016-11-07T16:47:46+02:00 7. November 2016|Fraktion, Rathauszeitung|0 Comments

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