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Schluss mit den Spekulationen

Kaum einen Monat ist es her, da hat der Stadtrat mit deutlicher Mehrheit die Abwahl des Kulturdezernenten Thomas Egger beschlossen. Auch die FDP-Fraktion hatte sich für einen Neuanfang mit einer neuen Person an der Spitze des Dezernates III ausgesprochen, um die verschiedenen Aufgaben, wie etwa die Bewältigung der Krise am Theater und die Suche nach einem Standort für die Hauptfeuerwache, unbelastet anzugehen.
Welches Profil ein neuer Dezernent oder eine neue Dezernentin haben sollte ist für die FDP dabei sehr klar. Neben den fachlichen Qualifikationen erwarten wir vor allem die Bereitschaft neue Wege zu gehen und nach Lösungen auch abseits der gängigen Meinungen zu suchen. Insbesondere im Hinblick auf das Theater sollte klar sein, dass eine Fortsetzung der Arbeit in der gewohnten Struktur nicht möglich ist.
Leider wird in der Öffentlichkeit derzeit weniger über das Profil des zukünftigen Stadtvorstandsmitgliedes gesprochen, als darüber, welche Partei sich bei den Verhandlungen um den Ausschreibungstext durchgesetzt oder nicht durchgesetzt hat. Außerdem wird bereits über Namen möglicher Kandidaten spekuliert, noch bevor die Ausschreibung überhaupt dem Stadtrat zur Verabschiedung vorgelegt wurde.
Diese Debatten gehen in die vollkommen falsche Richtung. Es ist doch wohl nicht entscheidend, wer welches Detail in einen Ausschreibungstext eingebracht hat, solange es eine mehrheitsfähige und sinnvolle Lösung gibt. Und auch die Spekulation über Namen bringt uns aktuell nicht weiter. Die FDP-Fraktion jedenfalls wird erst einmal die Bewerbungsfrist abwarten und sich dann mit den Kandidaten auseinandersetzen, auf keinen Fall davor. Für uns wird am Ende auch nicht entscheidend sein, welcher Partei ein möglicher Kandidat angehört oder ob er oder sie eventuell parteilos ist.
Tobias Schneider, Fraktionsvorsitzender
2017-01-17T12:51:49+00:00 17. Januar 2017|Allgemein, Fraktion, Rathauszeitung|0 Comments

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