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Weiter Ja zu Globus

Die Diskussion über die „Globus“-Ansiedlung hat begonnen, Gegner und Befürworter des Marktes bringen sich in Stellung. Die FDP-Fraktion bewertet das Vorhaben der Firma Globus im Stadtgebiet grundsätzlich positiv. Doch bis der Markt stehen würde, müssen noch einige Hürden genommen werden, wie die Änderung des Bebauungsplans oder die Modifizierung des Einzelhandelskonzepts. Dabei respektieren wir die Kritik der Gegner, denn einige Bedenken, wie beispielsweise ein erhöhtes Verkehrsaufkommen oder eine verschärfte Konkurrenzsituation zwischen den SB-Warenhäusern auf der Westseite der Stadt, sind nicht von der Hand zu weisen. Dennoch sind wir der Meinung, dass die Vorteile gegenüber den Nachteilen des neuen Projekts überwiegen.

Wir denken, dass es nicht die Aufgabe der Kommunalpolitik sein soll, in die Marktmechanismen und den Wettbewerb einzugreifen. Stattdessen obliegt uns die Aufgabe, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit ordentlich gewirtschaftet werden kann. Ein Globus-Markt wird kommen. Die Frage ist nur, wo: im Stadtgebiet oder im Landkreis. Will die Stadt wirklich auf die Einnahmen aus der Gewerbesteuer verzichten? Wir sehen die Gefahr, dass sich beide Lager mit Hilfe von Gutachten und Befragungen der betroffenen Betriebe so in ihrer Meinung festfahren, dass Kompromisslösungen nicht mehr möglich sind. Sollte nicht besser zusammen statt gegeneinander gearbeitet und geplant werden, damit alle von der Globus-Ansiedlung profitieren?
Wir hoffen auf eine konstruktive Diskussion zwischen allen Betroffenen, Bürgern und (politischen) Entscheidungsträgern mit einer vernünftigen Abwägung aller Pro- und Kontrapunkte, sowie einer allgemeinen Gesprächsbereitschaft, damit eine zufriedenstellende Lösung für die (Innen)Stadt und die Trierer Bürger gefunden werden kann.

2018-07-20T11:38:44+00:00 12. Juni 2018|Allgemein, Fraktion, Rathauszeitung|0 Comments

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