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Wo gehts zum Fluss?

In der vergangenen Stadtratssitzung wurde die Stadtverwaltung beauftragt, ein Konzept zur Aufwertung und Belebung des Moselufers zu erarbeiten. Dabei soll sich der Fokus der Entwicklung auf den Moselabschnitt Mitte/Gartenfeld richten, nachdem das Zurlaubener Ufer mit Hilfe der Landeszuschüsse zum Hochwasserdeich aufgewertet wurde. Wir denken, die Verantwortung der Konzepterstellung sollte nicht ausschließlich bei der Verwaltung liegen. Vielmehr sollte das weitere Vorgehen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Verwaltungsfachleuten, Stadtrat, interessierten Investoren und engagierten Bürgern entwickelt werden. Leider hatte unser entsprechender Vorschlag keine Zustimmung gefunden.

Meiner Meinung nach sollte zunächst die Infrastruktur des Rad- und Joggingwegs am Ufer verbessert werden, bevor über Stadtstrände nachgedacht wird. Die Stadt muss sich schämen für den schmalen, kaputten und unebenen Trampelpfad am Krahnenufer mit den unbequemen Holzbänken am Rand.

Außerdem fällt immer wieder auf, dass ortsunkundige Touristen, die von der Innenstadt zur Mosel laufen, den Weg zum Fluss und zum Zurlaubener Ufer gar nicht erst finden. Hier ist die Verwaltung gefordert, mit Hilfe eines einfachen Leitsystems eine bessere Erreichbarkeit der Mosel für Fußgänger und Fahrradfahrer herzustellen. Besonders an der Kreuzung Lindenstraße/Nordallee müssten besser sichtbare Wegweiser oder eine Informationstafel aufgestellt werden, da es an diesem Punkt immer wieder zu Verwirrungen kommt.

Eine bessere Erreichbarkeit des Moselufers zieht natürlich Synergieeffekte nach sich, von denen auch die Gastronomie am Zurlaubener Ufer profitieren würde. Die Stadt braucht die Aufwertung des Ufers, um mit der „Marke Mosel” endlich eine Stadt am Fluss zu werden.

Katharina Haßler

2019-02-07T12:31:34+01:00 18. September 2018|Allgemein, Fraktion, Rathauszeitung|0 Comments

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