Zukunftswünsche

Das Jahr 2018 geht zu Ende und wir wollen optimistisch in die Zukunft schauen. Wir Freien Demokraten wünschen uns für das neue Jahr, dass der alte und der neue Stadtrat den Mut und die Visionen hat, vernünftige, unideologische und zukunftsgerichtete Entscheidungen mit dem richtigen Maß zu treffen.

Viele große Themen werden auch im neuen Jahr unsere Stadt und den neu gewählten Rat beschäftigen. Wir müssen neu denken beim Thema Mobilität, statt an alten Konzepten von vor zehn Jahren festzuhalten. Wir müssen neu denken beim Thema bürgerfreundliche Online-Verwaltung sowie der Digitalisierung und Vereinfachung von Behördengängen. Wir müssen neu denken beim Thema Schulentwicklung und der städtischen Schullandschaft. Wir sollten freier denken beim Thema Wohnen und Wohnbebauung. Weniger Quoten und weniger Bürokratie sind hier gefordert, um das Problem zu entschärfen. Was passiert mit dem Theater? Brauchen wir eine Sanierung in dieser Größenordnung oder finden wir neue zukunftsfähige Konzepte für die gesamte Kulturlandschaft? Wie soll unsere Innenstadt aussehen? Möchte eine Stadt wie Trier als Oberzentrum in der Region auf die Ansiedlung des Globus-Marktes verzichten, auf die Gewerbesteuer, auf die Besucher aus dem Umland und Luxemburg? Wollen wir wirklich so provinziell denken, uns im Kleinklein verlieren? So oft wird an ineffizienten Strukturen festgehalten – wegen der Bedenken und weil man es halt schon immer so gemacht hat.

Das muss sich ändern. Denn zu einer Universitätsstadt wie Trier mit dieser langen Geschichte gehört ein optimistischer Blick in die Zukunft.

Katharina Haßler

2019-02-07T11:56:21+01:00 28. Dezember 2018|Allgemein, Fraktion, Rathauszeitung|0 Comments

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